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Frische Luft und ein behagliches Klima

brauchen wir zum Leben 

 

Eine gute Raumluftqualität ist für das körperliche und geistige Leistungsvermögen unumgänglich und hängt von den Faktoren Feuchtigkeit und Luftschadstoffen ab. Zudem wird nach Wärmedämmaßnahmen eine luftdichte Gebäudehülle angestrebt. Dadurch ist es erforderlich, einen kontrollierten Luftwechsel zu schaffen, um Feuchtschäden durch Tauwasser zu vermeiden und Wärmeverluste zu begrenzen.

 

Wasserdampf wird durch verschiedene Aktivitäten in Räumen freigesetzt. Zusätzlich erfolgt durch die Atmung ein Anstieg der CO2-Konzentration in der Raumluft. Ferner werden Schadstoffe durch Möbel und Baustoffe an die Raumluft abgegeben. Um diese Belastungen auf ein hygienisch vertretbares Maß zu senken, ist ein bestimmter Mindestluftwechsel erforderlich:

 

  • je Person ist ein Luftvolumenstrom von 30 m³/h notwendig,

  • laut ÖNORM B 8135 muss pro Stunde ein 0,5facher Luftaustausch erfolgen.

 

Der notwendige Luftaustausch kann grundsätzlich durch eine Fensterlüftung, eine Abluftanlage oder eine kontrollierte Be- und Entlüftung erreicht werden.

 

Bei alten Häusern aus dem Bestand war schon die undichte Gebäudehülle für die hygienisch erforderliche Frischluftzufuhr ausreichend. Im Gegensatz dazu wird durch sanierte Fenster und Türen nur mehr ein 0,1 bis 0,3facher Luftwechsel erreicht, was bei gleichem Nutzerverhalten zu Feuchtschäden und Schimmelbildung führt.